Schmelzender Straßenteer im Sommer und sibirische Kälteeinflüsse im Winter: Das Wetter
Dezember 18th, 2007 by
Gunnar
Rumänien vereint so ziemlich alle Klimafacetten innerhalb seiner Grenzen: Im Sommer wird es glühend heiß, bei einer geringen Luftfeuchtigkeit- also eher Sub-Sahara als Sub-tropisch. Im Winter regieren die sibirischen Kälteeinflüsse, die über ganz Osteuropa regieren- dazwischen liegt ein Temperaturspektrum fast 40 Grad Celsius wie in Australien (im Sommer) bis hin zu beinahe 40 Grad Minus wie an der Antarktis (im Winter). Natürlich gibt es Unterschiede: Das siebenbürgische Hochland etwa, die Karpaten und die tiefliegenden Ebenen in West-Rumänien werden durch kontinentales Klima geprägt. Doch die Temperaturschwankungen sind im Laufe eines Kalenderjahres extrem. Die Walachei, wo sich eigentlich ein nicht unbeträchtlicher Teil der Menschheit versammelt haben sollte, wenn man der Redewendung Glauben schenken mag, man befinde sich in der Walachei oder dies sei die Walachei- in der Walachei also, im Moldaugebiet und in der Dobrudscha herrscht ein maritimer Einfluss vor durch das nahe gelegene schwarze Meer. Dadurch sind die Temperaturen in den Regionen etwas ausgeglichener. Niederschlag fällt in Rumänien überwiegend in den wärmeren Jahreszeiten.

Aus Expertensicht ist Rumänien in drei Klimazonen unterteilt: Im Zentrum und im Westen herrscht ein feuchtes Klima vor. Im Südosten gibt es kontinentale Einflüsse mit heißen Sommern und sehr kalten Wintern. Tief im Südosten ist das Wetter fast schon mediterran. Diese Vielfalt schlägt sich auch in den extremen Temperaturen nieder. In der Baragan-Region kann es im Sommer bis über 40° C werden, in der Brasvo Ebene -38°C im Winter. So kann es schon mal passieren, dass der Straßenteer nachgibt, wenn man in einer der schönen Alleen Bukarests aus dem Taxi steigt…
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