Urlaub in Rumänien- Anreise

Dezember 19th, 2007 by Gunnar

Flugzeug
Von den Flughäfen Dortmund und Köln-Bonn aus kann man mit besonders günstigen Airlines den Flughafen Bukarest-Baneasa anfliegen (GermanWings etc.).
Rumäniens internationale Flughäfen:
Bukarest Henri Coanda,
Bukarest Baneasa
Constanţa Mihail Kogalniceanu,
Timisoara
Cluj-Napoca
Sibiu
Suceava
Tirgu Mures

Bahn
Von Wien nach Bukarest kommt man mit dem Zug in 13 Stunden und für bereits 80 Euro. Zunächst zu den Vorteilen: Bahnfahrten in Rumänien ist sehr günstig. Der Nachteil: Es ist auch nicht besonders schnell. Wer deutsche Maßstäbe erwartet, sollte sein Fortbewegungsmittel innerhalb Rumäniens noch mal überdenken. Allerdings sind alle größeren Ortschaften ans Bahnnetz angeschlossen, zwischen den Großstädten verkehren auch Schnellzüge. Ein Persoane ist sehr langsam und hält- so eine gängige Redewendung- „an jeder Milchkanne“, also überall.
Der Accelerat ist als Eilzug etwas schneller. Der Rapid ist wie der Name schon sagt ein ein Schnellzug- Zu empfehlen sind jedoch die mit deutschen ICs vergleichbaren „Expres“-Züge.Diese sind relativ flott und mit modernen Waggons ausgestattet. Von einem InterRail-Ticket nur für Rumänien ist abzuraten, da die Züge eben sehr günstig sind. Für alle Züge außer Persoane sind Platzkarten nötig, die man in so genannten “Agentie de Voiaj” (C.F.R.) oder am Bahnhof bekommt. Allerdings bekommt man die Tickets dort erst eine Stunde vor Abfahrt. Meist ist nur ein bestimmtes Kontingent vorhanden, daher ist es ratsam die Tickets frühzeitig zu kaufen.

Auto
In Rumänien braucht man eine KFZ-Vignette, die man an der Grenze bei der Einreise bekommen kann. Der Preis richtet sich nach der Schadstoffnorm und liegt zwischen 5 und 10 Euro pro Monat.Achten Sie unbedingt auf die Gültigkeit der Vignette, es drohen Geldstrafen bis 150 Euro wenn keine gültige Vignette vorliegt. Eine grüne Versicherungskarte ist seit 1. Januar 2007 nicht mehr erforderlich, sie kann aber im Fall eines Unfalls doch noch gute Dienste leisten (zum Beispiel als Versicherungsnachweis).
In Rumänien gelten 0,0 Promille, die von den Einheimischen aber nicht ernst genommen werden. Polizeikontrollen, besonders nachts, sind üblich und häufig. Die Strafen für Alkohol am Steuer können drakonisch sein. Nachtfahrten sollten vermieden werden, weil mit allem gerechnet werden muss:
Unbeleuchtete Fahrzeuge jeder Art, Kutschen und landwirtschaftliche Großgeräte ohne Beleuchtung, Tiere, die einfach auf die Fahrbahn laufen. Der Fahrstil in Rumänien ist in der Regel rücksichtslos und Verkehrsregeln werden oft ignoriert. Es empfiehlt sich daher, vorsichtig zu fahren, zumal sehr viele Fahrzeuge in Rumänien nicht versichert sind
Die Europastraßen sind mittlerweile in einem passablen Zustand, der Verkehr besonders auf den Transitstrecken jedoch höllisch. Die gilt besonders für die Strecke von Arad nach Sibiu, auf der sehr viel Schwerlastverkehr unterwegs ist. Das Autobahnnetz befindet sich erst im Aufbau, es gibt nur eine ca. 100 Kilometer lange Strecke westlich von Bukarest und eine Schnellstraße in Richtung Constanţa. Auf Leichtmetallfelgen sollte man Verzichten, gerade Nebenstraßen sind eine Zumutung.
Es gibt wie in Mitteleuropa “Super”, Benzin “fara plumb” und Diesel. Taxifahrten sind billiger als in Deutschland. Es wird geraten nur offizielle Taxis zu verwenden. Man sollte sich aber eine Karte des Hotels mitnehmen, da der Fahrer dann besser weiß, wo man hin möchte. Bei Taxis kann man evtl. etwas sparen, wenn man in Euro bezahlt, man sollte aber in jedem Falle das Taxameter im Auge haben.

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